Bürgerabend der UB Lachendorf

Die Wählergemeinschaft Unabhängige Bürger – UB – in der Samtgemeinde Lachendorf führte ihren ersten Bürgerabend im neuen Jahr durch. Die Veranstaltung in der Gaststätte „Zum Alten Bahnhof“ in Lachendorf war mit Mitgliedern und Gästen gut besucht. Vorsitzender Egbert Ehm informierte zu Beginn über die neuen Investitionen für 2018 in Gemeinde und Samtgemeinde. So konnte er zeigen, dass das alte Sprichwort „Was lange währt, wird endlich gut“, sich wieder bewahrheitete. Der Radweg zwischen Jarnsen und Eldingen, zu dem UB-Mitglied Wolfgang Kopmann schon im Jahr 2000 den Anstoß gab, ist nach langen 17 Jahren endlich fertiggestellt.

Zukunftsinvestitionen werden jetzt die Turnhallenneubauten in Hohne und Eldingen sein. Dazu bemüht sch die Samtgemeinde um Fördergelder, da eine Sanierung der sehr kleinen Hallen aus den 70iger Jahren im Rat nicht mehr sinnvoll erschien.
Als nächstes musste der räumlichen Enge im nicht behindertengerechten Rathaus begegnet werden. Die Frage eines Rathausanbaus oder -neubaus sowie die Ausgliederung einzelner Verwaltungseinheiten aus dem Rathaus wurden mit den Anwesenden diskutiert.
Eine weitere große Investition ist in Lachendorf der Neubau eines Inklusionskindergartens und einer ebensolchen Krippe am Südfeld.
Lebhaft wurde über die aktuellen Themen diskutiert, Straßenausbaugebühren, neues Baugebiet, Walderhalt und die Verkehrsplanung für Lachendorf.
Egbert Ehm wies auf den Antrag der Oppositionsparteien UB, Grüne und Linke hinsichtlich eines Verkehrsgutachtens für die Gemeinde Lachendorf hin, das die Brennpunkte (Ampelkreuzung an der Fabrik, Verkehrsbelastung im Nikolaus-Lenau-Weg) untersuchen soll, um schnellstmöglich zu Verbesserungen zu kommen.

Als Resultat des Abends verabredete man sich zu einer Klausurtagung im April, auf der die Perspektiven für die Gemeinde Lachendorf und ggf. auch für die Samtgemeinde in den nächsten 10 - 15 Jahren zusammengetragen werden sollen. Bis dahin gibt es für die Anwesenden die Hausaufgabe, sich Gedanken über ihre Wünsche zur Entwicklung der Gemeinde/Samtgemeinde zu machen.

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