Brennpunkte

Bürgerbegehren gegen Rathausneubau in Lachendorf erneut eingeleitet

Lachendorf, 13. März 2026 – Die Fraktionen Unabhängige Bürger (UB), Union Lachtetal (UL) und Bündnis 90/Die Grünen im Samtgemeinderat Lachendorf haben die Einleitung eines Bürgerbegehrens gegen den geplanten Rathausneubau erneut auf den Weg gebracht. Die entsprechende Einleitungsanzeige wurde am 05. März 2026 von Egbert Ehm, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der UB im Samtgemeinderat, persönlich im Rathaus der Samtgemeinde Lachendorf eingereicht. Im Anschluss fand vor dem Rathaus ein gemeinsamer Fototermin der Initiatoren statt.


Fraktionen Unabhängige Bürger (UB), Egbert Ehm, Dritter von rechts; Union Lachtetal (UL), Ulrich Kaiser, Fünfter von rechts; und Bündnis 90/Die Grünen; Peter Piechutzki, Vierter von rechts 
im Samtgemeinderat Lachendorf

Die erneute Einleitung des Bürgerbegehrens war notwendig geworden, nachdem der Samtgemeindeausschuss die im Dezember 2025 eingereichte Einleitungsanzeige als rechtlich fehlerhaft bewertet hatte. Nach Auffassung der Fraktionen UB, UL und Bündnis 90/Die Grünen ist diese Einschätzung nicht zutreffend. Gleichwohl haben sich die Initiatoren entschieden, den Text der Einleitungsanzeige geringfügig anzupassen, um mögliche formale Einwände auszuräumen und keine weitere Zeit durch einen Rechtsstreit zu verlieren.

Leserbrief zu dem Bericht “Bürgerbegehren gegen Neubau eines Rathauses in Lachendorf abgelehnt“

Das von der UB, UL und Bündnis 90/Grüne am 22. Dezember eingereichte Bürgerbegehren wurde lediglich aus formalen bürokratischen Gründen wohl nach einer externen juristischen Prüfung (Kosten aus dem Steuersäckel?) abgelehnt. Die inhaltlichen Gründe spielen hierbei keine ausschlaggebende Rolle. Somit gelten weiterhin die Argumente der drei Oppositionsparteien im Rat die da wären:

Rathausneubau Lachendorf – warum die Unabhängigen Bürger - UB - dagegen sind

Stellungnahme von Egbert Ehm, stellv. Fraktionsvorsitzender der UB im Samtgemeinderat Lachendorf

Ein Blick auf die Finanzlage der Samtgemeinde Lachendorf seit 2019 lässt erkennen, dass sich die Aufnahme von Investitionskrediten beschleunigt, d.h., die Verschuldung steigt enorm an.
Ende 2019 lagen die Kreditschulden noch bei 5,3 Mio. Euro. Das geht noch, wurde gesagt. Und deshalb wurde im Jahr zuvor die Entscheidung für ein neues Rathaus mit großer Mehrheit getroffen. Aber schon im Jahr 2020 zeigte die Verwaltung die ersten Finanzprobleme auf; um den defizitären Ergebnishaushalt der Samtgemeinde auszugleichen, schlug die Finanzverwaltung eine Erhöhung der Samtgemeindeumlage um 4 Prozentpunkte vor, was eine höhere Belastung der Haushalte der 5 Mitgliedsgemeinden zur Folge hatte, die dann wiederum überlegen müssen, ob sie ihre Haushalte noch ausgleichen können, ohne die allgemeinen Steuern A, B und G zu erhöhen.

Bürgerbegehren gegen geplanten Rathausneubau in Lachendorf eingeleitet

Opposition im Samtgemeinderat fordert direkte Entscheidung der Bürgerinnen und Bürger

Lachendorf, 22. Dezember 2025 – Der geplante Neubau des Rathauses der Samtgemeinde
Lachendorf ist weiterhin umstritten. Die Oppositionsfraktionen UB, UL und Bündnis 90/Die Grünen
im Samtgemeinderat haben die Einleitung eines Bürgerbegehrens beantragt. Ziel ist es, den
Ratsbeschluss vom 06.10.2025 zu revidieren, mit dem die Ratsmehrheit aus CDU, SPD und FDP den
Neubau eines Rathauses sowie eines möglichen späteren Sitzungssaals im Überschwemmungsgebiet

Infos und Protokoll zum Ortstermin Rehrkamp am 13.11.25

Unzufriedenheit und Frustration bei Ortstermin am 13.11.2025 auf der Straße Rehrkamp

Die UB-Fraktion hatte einen Antrag im Gemeinderat Lachendorf eingebracht, wonach noch im Jahr 2025 eine Bürgerversammlung zu wichtigen Themen der Gemeinde stattfinden soll.

Ein wichtiges Thema war für die UB z.B. die von der Verwaltung verfügte Straßensperrung Richtung Rehrkamp sowie die Einbahnstraßenregelung am Erikaweg, Laut Hauptsatzung der Gemeinde ist eine Bürgerversammlung pro Jahr Pflicht; die Verwaltung lud aber nicht zu einer offiziellen Versammlung ein, sondern zu einem „Ortstermin“ im Freien hinter dem neuen Parkplatz.

Geplante Änderung im Bereich Rehrkamp / Erikaweg

Liebe Anwohnerinnen und Anwohner des Erikawegs und Rehrkamps,

am 24. September 2025 hat die Verwaltung im Fachausschuss „Neubau Rathaus“ die Planungen für
das neue Rathaus, die umgebenden Grünfächen und die Verkehrsführung im Bereich Rehrkamp /
Erikaweg vorgestellt.

Geplante Änderungen

  • Die Zufahrt zum neuen Rathaus soll künftig nur noch über den Rehrkamp (aus westlicher
    Richtung) erfolgen.
  • Der Autoverkehr in Richtung bisheriges Rathaus wird über den Erikaweg geführt.
  • Der bisherige Schotterweg zwischen Rehrkamp und Erikaweg soll auf Kosten der Samtgemeinde zu einer befestigten Straße ausgebaut werden.

Mögliche Folgen für die Anwohner

  • Diese neue Verkehrsführung könnte zu einer deutlich höheren Verkehrsbelastung im Erikaweg
  • führen – verbunden mit mehr Lärm und Gefahren.

Protestaktion in Hohne gegen Abschaffung der Geldautomaten

Es ist seit einiger Zeit bekannt, dass die Sparkasse Celle/Gifhorn/Wolfsburg die SB-Geldautomaten in Beedenbostel, Bröckel und Hohne abschaffen will. Dagegen hat es schon eine Protestaktion in Gifhorn gegeben; allerdings will die Sparkasse an der geplanten Maßnahme festhalten. Deshalb führt die Gemeinde Hohne gemeinsam mit den anderen Gemeinden eine weitere Aktion an diesem Freitag, dem 18.07.25 ab 16:30 Uhr durch. Unterstützung hat der NDR Niedersachsen zugesagt (Näheres siehe Plakat in der Anlage).

Die Aktion findet im Bereich des Geldautomaten in Hohne, Dorfstraße 66, hinter dem Edeka-Markt auf der rechten Seite statt.

Aktuelles aus Beedenbostel - die Gruppe der UB informiert

Aus der Gemeinderatssitzung Beedenbostel am 01.12.2022

Den Hinweis, wo Ihr die Protokolle der Gemeinderatssitzungen mit allen Anträgen und Unterlagen auf der Homepage der Samtgemeinde Lachendorf findet, geben wir am Schluss dieses Artikels.

Antrag der UB- Fraktion zur Einrichtung einer verkehrsberuhigten 30er Zone am Oher Weg
(Text unter eingebrachte Anträge als Anhang zum Protokoll):

Lachendorfer Bürger haben beim Thema Walderhaltung mehr Respekt verdient

Presseerklärung der UB-Fraktion im Lachendorfer Gemeinderat

Die öffentliche Diskussion in der Gemeinde Lachendorf zeigt in deutlicher Klarheit, dass sowohl Verwaltung als auch die drei Mehrheitsparteien CDU, SPD und FDP zielstrebig an dem Plan festhalten, aus dem Waldstück zwischen Wiesenstraße und Baugebiet Südhang ein riesengroßes neues Baugebiet zu machen. Immer wird von dieser Seite betont, „es ist ja noch gar nichts entschieden“.
Es ist zwar noch nichts endgültig beschlossen, aber die Weichen Richtung großflächiger Waldvernichtung sind schon seit dem 11. April 2016 mit dem vorläufigen Beschluss im alten Verwaltungsausschuss gestellt, „einen Optionsvertrag mit den Niedersächsischen Landesforsten zwecks Erwerb von Flurstücken für Bauland zu schließen“.
Nun wurde am 23. Februar 2017 im neu gebildeten Verwaltungsausschuss der Gemeinde ein weiterer richtungsweisender Beschluss gefasst, „einen Bebauungsplan für genau dieses Waldstück aufzustellen“.

Unabhängige Bürger -UB- schlagen eine Lachendorfer "Eilenriede" vor

Die Wählergemeinschaft Unabhängige Bürger -UB- in Lachendorf hat ihre Unterschriftenaktion für den Erhalt des Waldes südlich der Grundschule nach den Kommunalwahlen fortgeführt und wird, so der Vorsitzende Egbert Ehm, die derzeit 850 Unterschriften am Freitag der Gemeinde als Zwischenergebnis vorlegen.
Dann wird der Gemeinderat zu entscheiden haben, wie er mit den vielen Unterschriften umgeht, d.h. ob er dem Wunsch der zahlreichen Bürgerinnen und Bürger auf Erhalt des Waldes nachkommt und sich abschließend gegen den Kauf des Waldstückes ausspricht.

Die UB möchte, so Ehm, diesen ortsnahen Wald in Anlehnung an Hannover zur „Eilenriede“ Lachendorfs machen und ihn somit als Bürgerpark für alle Altersgruppen erhalten, insbesondere für die Kinder der benachbarten Tagesstätte und Grundschule.

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